Donnerstag, 31. Juli 2014

Nächster Halt, Revelstroke

    DAY 10

Hallo,

heute hieß es Abschied nehmen von Okanagan Valley und der Landschaft, die nicht zu Unrecht die Wüste Kanadas genannt wird. Es ist echt eine richtige Steppe. Man kann es sich kaum vorstellen, aber es gibt in diesem Land echt total viel unterschiedliche Natur. Da fährt man einfach mal 2 Stunden weiter und alles sieht schon wieder ganz anders aus. Echt interessant. 
Heute ging es für uns weiter ins 641 Kilometer von Vancouver entfernte Revelstroke. Das hieß wir hatten die Rocky Mountains erreicht. Die reine Fahrzeit betrug vier Stunden. Aber unterwegs haben wir mehrmals angehalten, es gab tolle Aussichtspunkte, siehe Fotos unten!
Und wir mussten uns nochmal an einem Fruit Stand mit Obst eindecken, das ist im Okanagan nämlich echt sehr lecker! Vorallem die Pfirsiche. Eine Stadt am Lake heißt sogar "Peachland", da ist der Name echt Programm :) 
Am späten Nachmittag kamen wir in Revelstroke an. Unser Campground war direkt am Williamson Lake. Ein kleiner und nicht gerade warmer See zum schwimmen. Dort sind wir auch direkt nach der Ankunft reingegangen. Aber sobald die Sonne weg war, war es schon um einiges kälter, als noch im Okanagan Valley. Draußen sitzen war da nicht mehr angebracht, deshalb haben wir abends am Laptop im Camper den Film "Das Bourne Ultimatum" gesehen. 

Bis dann,
JT





Williamson Lake Campground

richtige Safari Camper aus England

Williamson Lake am Campground



Mittwoch, 30. Juli 2014

Überraschungsausflug

    DAY 9

Hallo,

der Tag hatte schon gut begonnen, denn wir durften uns das Tretboot eines anderen Urlaubers ausleihen. Doch es kam alles so unerwartet anders. Als wir uns gerade zum Wasser aufmachen wollten, fragten uns zwei Kanadier ob wir Lust hätten mit denen aufs Boot zu kommen. Bei so einer Gelegenheit musste man nicht lange überlegen und wir kamen mit. Die Kanadier waren mit ihrer großen Familie, Onkel, Cousins, Omas alle waren dabei, im Okanagan campen. Und da die das schon seit mehreren Jahren machen, haben die dort auch ein Boot liegen. Mit aufs Boot kamen Brad, Rick, Nicole, Nicole's Mum und wir vier. Die Fahrt ging zu einer Felsküste. Vom Boort aus gings ab ins Wasser und den Felsen hochgeklettert um dann von entweder 7m, 16m oder für ganz verrückte von 25m zu springen. Uns haben die ersten beiden Höhen gereicht :) 
Der nächste Halt unserer Bootstour führte in seichtes Gewässer. In einer Art Lagune ließ man den Anker raus und wir chillten uns ins hüfthohe Wasser. Als wäre von der Nettigkeit der Kanadier als das nicht schon nett genug bekamen wir noch Biere ausgegeben. Also die Leute waren echt ziemlich nett, und dabei kannten wir sie ja gar nicht. Und gut unterhalten konnte man sich mit ihnen auch. 
Danach wollten die Väter und Mütter auf dem Boot wieder festen Boden unter den Fußen haben. Das hieß die Jugendlichen waren jetzt unter sich, was heißt Jugendliche die anderen zwei Kanadier waren 26 und 20 Jahre alt :)
Und dann habe die uns noch mal eben auf mehrere Fahrten "Tubing" eingeladen. Eine Art Reifen wird hinter dem Boot hergezogen! Auf jeden Fall eine Menge Adrenalin Ausschüttung! Mit den Tubes hinten dran sind wir dann nochmal zu den Felsen gefahren. Und wieder reingesprungen.
Nach fast 4 oder 5 Stunden auf dem Wasser hatten wir von alle dem noch nicht genug. Und wir verfolgten unseren eigentlichen Plan mit dem Tretboot. Dieser ging aber gewaltig nach hinten los. Nach weniger als 10min fahren kam schon Wasser ins Boot und wir das Tretboot ging fast unter. Wir mussten alle runterspringen und das Tretboot dann durch schwimmen an Land ziehen. War aber auch ein lustiges Abenteuer.

Am Abend wollten wir uns ein bisschen bei den Kanadier revangieren und brachten Ihnen Biere vorbei, wir spielten noch zusammen "Tabu" und danach mit den Erwachsenen "Flunky Ball". Ein Wurfspiel, bei dem es drauf ankommt, welches Team ihre Biere zuerst auf hat. Team Germany hat Team Canada den Sieg überlassen, sagen wir es mal so :)
Nachts haben wir uns dann noch mit den zwei Kanadiern vom Boot auf die Brücke gechillt und später ein Kartenspiel gespielt. Es war 2 Uhr morgens und es war immernoch warm im T-Shirt und kurzer Hose. Geniales Wetter!

Bis dann, viele Grüße!
JT










Dienstag, 29. Juli 2014

Ausflug nach Kelowna

Hi,


unser Day 8 begann wieder schön warm. Das heißt wir sind früh aufgewacht, denn an lange Schlafen bei den hießen Temperaturen war nicht zu denken. Es war wieder so zwischen 30-35°C. Sehr angenehm mit ein bisschen Wind, muss ich sagen.
Direkt nach dem Frühstück haben wir uns erstmal im See abgekühlt, das Rondell (eine riesige Luftmatratze) dürfte dabei natürlich nicht fehlen. Da wir keine Lust hatten direkt auf den Strand durch den Wellengang getrieben zu werden, haben wir einfach ein Ehepaar gefragt, was gerade mit ihrem Boot an uns vorbei gefahren ist, ob sie uns rausziehen können. Das haben die dann netterweise auch direkt gemacht. Und so blieb uns viel Zeit auf dem Wasser, bis wir wieder an Land waren. 

Abends sind wir mit dem Wohnmobil nach Kelowna gefahren, das ist mit die größte Stadt im Okanagan Valley und direkt am See gelegen. Die Fahrt dort hin hat ungefähr eine Stunde gedauert. Es hat ungefähr noch 20min in Kelowna gebraucht, bis wir endlich einen Parkplatz mit dem riesen Teil gefunden hatten. Am Ende fanden wir sogar einen, der kostenlos nach 6pm war. Wir stiegen aus unserem klimatisierten Camper aus und es war wir als wenn eine Armee von Phön-Kriegern uns Hitze entgegen pustete. Man hat am Anfang erst gar keine Luft bekommen, nach wenigen Sekunden fühlte man sich bereits wie in einer Sauna. Das Gefühl war echt krass. 
Es war Dinnertime und so sind wir zum schönsten "earls" Restaurant in Kanada, meiner Meinung nach, gegangen. Es liegt im dritten Stockwerk eines Hauses und oben auf der Dachterasse hat man einen wunderschönen Blick über den Okanagan Lake und den Hafen.
Nachdem wir sehr lecker gegessen hatten, haben wir uns noch ein Dessert bei einer Eisdiele geholt. Diese hatten wir schon auf dem Hinweg gesehen, die Schlange ging bis draußen auf dem Bürgersteig. Doch die 20min anstehen haben sich gelohnt! Eine super leckere Waffel und noch besseres Eis! So stehts in einem Magazin drin: "Downtown Kelowna, boasts two ice-cream parlors, Moo-lix (250-869-0010) , a Kelowna favorite since 1998 specializes in hand-made waffle cones and has over 40 flavors to choose from including vegan and gluten-free options."
Nach dem leckeren Nachtisch stand unsere erste Nachfahrt an. Doch das war auch kein Problem.

Freut euch morgen auf einen Bericht über einen unserer HIGHLIGHT-TAGE!
Cheers,
JT


Downtown Kelowna

Hafen Kelowna

Campground

earls Kelowna

Ausblick earls Kelowna

Eisladen in Kelowna


 

Montag, 28. Juli 2014

chilliger Tag am See

Hey,

morgens sind wir noch vor dem Frühstück eine Runde schwimmen gegangen, wenn man direkt am Strand übernachtet ist das einfach Pflicht. Das Wetter hat natürlich auch mitgespielt, schon morgens war es um die 30°C. Zum Glück war immer ein bisschen Wind vorhanden, sonst hätte man es dort echt nicht ausgehalten.
Die netten Campgroundbesitzer erlaubten uns deren Rondell auszuleihen, eine Art riesige Luftmatratze mit Platz für vier Personen. 
Mit dieser schwammen wir raus und ließen uns treiben. Zu einer Brücke sind wir auch getrieben und von dort aus dann reingesprungen in den warmen See. 
Abens haben wir uns auf einen Hügel gechillt, wovon wir einen schönen View über den See und die Landschaft hatten.

Bis dann,
JT

das Rondell

camping direkt am Wasser
 

Sonntag, 27. Juli 2014

First Stop Okanagan Valley

    DAY 6

Hallo,

wir sind am sechsten Tag in Kanada früh aufgewacht, denn vor uns lagen 5 Stunden Fahrt. Unser erster Stop auf unserem Roadtrip hieß nämlich Okanagan Falls im Okanagan Valley. Ein paar Tage bei 30-38°C direkt am Strand des Skaha Lake lagen vor uns.
Obwohl wir erst recht spät am Campground ankamen würden wir sehr freundlich empfangen. Ein älteres Ehepaar kümmerte sich um den "Sun and Sand RV Park" und half uns gleich beim einparken und geradestellen des Wohnmobils. Später hatten wir noch Probleme mit unserem Frischwasserschlauch, doch Bob vom RV Park hat uns netterweise bei allen Problemen direkt geholfen.
Abens kam es dann zum ersten richtigen Einsatz unserer frisch gekauften Camping Stühle, für haben uns mit kühlen Getränken auf den Steg gesetzt und relaxed. Noch ein paar Sternschnuppen beobachtet, doch dann trieb uns auch schon die Müdigkeit ins Bett. So eine lange Fahrt ist doch ganz schön anstrengend, auch wenn wir mit dem Wohmobil durch zwischen 90-100 km/h fahren konnten...

Freut euch auf den nächsten Blogeintrag,
Cheers JT






Samstag, 26. Juli 2014

Sporttag und Feuerwerk

    DAY 5

Hallo!

der fünfte Tag unseres Canada-Abenteuers, was der erste volle Tag im Camper war, könnte unter dem Motto "Sporttag" durchgehen. Wir sind zum Park Royal gefahren mit unserem 8m langem Fahrzeug. Dort haben wir uns erstmal einen Fussball und eine Frisbee gekauft. Am Ableside Fussballplatz in West Vancouver haben wir dann natürlich direkt beides ausprobiert. Wir haben zwei Kanadier kennegelernt und haben mit denen zusammen auf dem Practice Field 3 gegen 3 gespielt. Später als die wegmussten, sind wir auf das große Feld gegangen und haben uns die Frisbee hin und her geworfen. Und das alles bei sehr angenehmen Wetter. Die Zeit des Regens war für eine sehr sehr lange Zeit vorbei, aber dazu in den weiteren Posts mehr...
Am Abend gab es noch einen sehr interessanten Programmpunkt. Das Festival "Celebration of lights" am English Bay stand an. Mit dem Bus sind wir dort hingefahren, wir hatten uns extra das Kleingeld bereit gelegt, denn man kann hier nur passend bezahlen, es gibt also kein Wechselgeld vom Busfahrer, doch zum bezahlen kamen wir erst gar nicht, der Busfahrer wollte wohl nicht noch mehr Zeit verlieren und winkte uns einfach durch.
Auf dem Fußweg von der Bushalte zum English Bay haben wir uns noch mit einem Polizisten unterhalten, er verriert uns alles über sein Motorrad, eine echte Harley Davidson. Außerdem wünschte er uns sehr viel Spaß bei unserem bevorstehenden Roadtrip und meinte, dass es im Okanagan am schönsten seien werde! Mal sehen ob er recht behielte.
Um 22 Uhr haben wir dann wohl das spektakulärste Feuerwerk, was wir je gesehen haben, zu Gesicht bekommen. 20min lang einfach nur "krass". Das Finale des Feuerwerks könnt ihr unten im Video sehen.
Nach dem Feuerwerk war es gar nicht so einfach aus Vancouver rauszukommen, denn sehr viele Menschen hatten das Spektakel angeguckt. 
Einen Bus haben wir dann doch noch irgendwann bekommen. Was interessant war, war dass die Menschen sich schön in eine Reihe stellten an der Bushaltestelle. Die war aufgrund der vielen Leute zwar lang, hat aber alles reibungslos funktioniert. Sowas sieht man in Deutschland wohl eher nicht...

Bis dann,
JT
video



line-up für den Bus

eine Harley als Polizeimotorrad, ganz normal hier

Freitag, 25. Juli 2014

Granville Island / Erster Tag im Camper

    DAY 3 / DAY 4

Moin liebe Leser,

am 24. Juli sind wir wieder früh aufgestanden um uns weitere interessante Ecken Vancouvers anzuschauen. Da ich ja schon das vierte Mal jetzt in Vancouver bin, war das für mich nicht ganz Neuland, aber trotzdem schön, so konnte ich für die anderen ein bisschen Stadtführer spielen.
Wir sind vom Hotel aus, den ganzen Tag zu Fuß unterwegs gewesen und haben uns ersteinmal Granville Island angeguckt, von der Seite Downtowns aus kommt man nur mit einem kleinen Schiffchen rüber, was einen auf die andere Seite bringt. Auf Granville Island haben wir "Lunch" gehabt. Frisches Brot und Früchte gekauft im "Fresh Market". 
Zurück haben wir nicht das Schiffchen genommen, sondern haben mehr oder weniger einen großen Umweg über einen Baumarkt namems "Canadian Tire" gemacht. Dort hatten wir nämlich ein Angebot über Campingstühle für 10 Doller gesehen. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
Abends sind wir noch in einen Club gegangen, das konnten wir uns nicht entgehen lassen, denn der Eintritt war frei und mit 19 darf man hier auch endlich in den Club gehen :) 

Am Nächsten Tag sind wir wieder relativ früh aufgestanden, den wir wurden von der Wohnmobil-Vermietungs-Firma abgeholt und zu unserem zu Hause auf Rädern für die nächsten 4 Wochen gebracht. 
Dort angekommen haben wir noch eine kleine Einweisung bekommen und dann konnte das Abenteuer auch schon beginnen!
Los gings erstmal durch den dichten Feierabend-Verkehr durch Downtown zu unserem ersten Campground nach West Vancouver! Vorher sind wir jedoch kurz nach West Vancouver in die British Properties gefahren, in der Area in der ich gewohnt hatte 2010/2011. Von dort hat man nämlich einen mega Ausblick auf die City. Und wenn wir schonmal oben waren, haben wir auch gleich spontan meine ehemaligen Gasteltern besucht, meine Gastmutter war zwar nicht da, aber mein Gastvater und der Hund Deysie haben uns schön empfangen. Nach ein bisschen Smalltalk und wo unsere Reise alles hingeht, verabschiedeten wir uns wieder. Im Laufe meines Aufenthaltes bis Novemeber, werde ich meien Gasteltern jedoch bestimmt nochmal besuchen! An dem Tag sind wir früh schlafen gegangen, haben also Abends nicht mehr viel gemacht!
Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht wirklich, welches Abenteuer noch vor uns lag... Also bleibt immer up to date und verfolgt die nächsten spannenden Stories unseres Roadtrips!

Cheers,
JT




Die kleine "aquabus" der uns auf Granville Island brachte



auf dem Rückweg zum Hotel

Stadion der Whitecaps und BC Lions


erste Fahrt im 8m langen Wohnmobil


Mittwoch, 23. Juli 2014

Sightseeing - Gastown, Chinatown

    DAY 2

Hi,

am zweiten Tag sind wir schon sehr früh aufgestanden, das Jetlag hats möglich gemacht. Frühstück gab es bei einem neu eröffneten Cafe. Das Wetter war wie für Vancouver üblich regnerisch und nicht wirklich warm, doch das sollte sich im Laufe der Reise um komplett 180° drehen.
Nachdem wir uns mit dem Frühstück gestärkt hatten sind wir los nach Gastown, eine Gegend in Downtown, die, wie ich finde, europäischen Städten sehr ähnelt. Wahrscheinlich, weil Gastown ein historischer Stadtteil Vancouvers ist und seit den 1880er Teil der Stadt ist. Der Name stammt vom britischen Siedler John „Gassy Jack“ Deighton, der hier 1867 das erste Lokal eröffnete. Das berühmteste Wahrzeichen des Stadtteils ist eine Dampfuhr. Der Ort wuchs rasch als sich eine Sägemühle und ein Seehafen ansiedelten. Schnell wurde es ein Handels- und Finanzzentrum. Als besonderes Highlight in Gastown gibt es eine Dampfuhr.

Danach haben wir uns noch Chinatown angeguckt, muss man mal gesehen haben. Ist schließlich das größte Chinatown der Welt.




man achte auf den Drachen über der Ampel